• Martin Günther

SOCIAL SIGNALS: Der Schlüssel für mehr Sichtbarkeit?

Aktualisiert: Sept 8

Als Blogger oder Content Creator hast du es heutzutage echt nicht einfach.


Täglich bist du damit beschäftigt neue, einzigartige Inhalte für deine Zielgruppe zu kreieren, die Excel-Liste mit aktuellen KPI's (Key Performance Indicator) zu füllen oder ellenlange E-Mail-Anfragen zu beantworten.


Und damit nicht genug ...


Zusätzlich musst du dich noch mit der Suchmaschinenoptimierung und dem Kampf um mehr Likes, Share's, Follower, etc. im sozialen Dschungel herumschlagen.


Und genau an diesem Punkt möchte ich ansetzen und dir ein wenig unter die Arme greifen.


Im Folgenden werde ich dir ausführlich, in 3 einfachen Schritten, das Geheimnis der Social Signals und ihren Einfluss auf deinen digitalen Erfolg vermitteln.


Außerdem wirst du erfahren,


  • wie du deine Verknüpfungsstärke mit Social SEO optimierst,

  • wieso „No Follow“ nicht immer „No Follow“ bedeutet und

  • warum dein persönliches Auftreten über Sieg und Niederlage entscheidet.


Keine Angst. Das wird kinderleicht - versprochen. 😀


Bereit?


Sehr gut, fangen wir an ...



1. Was sind denn eigentlich diese Social Signals?


Social Signals (deutsch: soziale Signale) sind nichts anderes als das Gold der sozialen Netzwerke.


Du ahnst es schon?


Richtig, gemeint sind nämlich


  • Likes,

  • Shares,

  • Pins,

  • Snaps,

  • Tweets,

  • Kommentare,


also eine informative/ kommunikative Form der Rückmeldung über soziale Emotionen, soziales Verhalten, soziale Beziehungen und soziale Interaktion eines User's, die er via sozialer Netzwerke übermittelt.



2. Steigern Social Signals meine Sichtbarkeit bei Google und Co.?


Diese Thematik ist eine der heiß diskutiertesten und wird immer wieder durch verschiedenste Mutmaßungen, Studien und auch durch Aussagen von Google, wie z.B. die verbesserte Auswertung von „Quality Signals“, zusätzlich angeheizt, aber dennoch bleiben es lediglich spekulative Annahmen, solange es kein offizielles Statement seitens Google gibt.


MERKE Google und Co. sehen die Social Signals als positive Rückmeldung, also als eine Art Auskunft über die Qualität der Inhalte. [Zwitscher es]

Social Signals zählen (noch) nicht zu den direkten Rankingfaktoren, sollten deshalb aber keineswegs vernachlässigt werden, denn hinter diesen Signalen stecken lebendige Personen von denen du deinen „Daumen hoch“ bekommst und das passiert natürlich nur, wenn dieser Content für sie von Bedeutung ist.


Long story short.


Hast du schon mal einen Beitrag über ein Youtube-Video bei RTL gesehen, das nur ein Daumen hoch bzw. ein View hatte?


Siehst du, so einfach ist das Ganze und das haben natürlich auch die Suchmaschinen verstanden.


Also lass uns dem Kind einem Namen geben.


Darf ich vorstellen: Social SEO (deutsch: soziale Suchmaschinenoptimierung)


Im Detail handelt es sich bei Social SEO um die Zusammenfassung aller Ausübungen, die zur Steigerung von Suchmaschinen relevanten Rückmeldungen (Social Signals) durch soziale Netzwerke beitragen.


Aus reinen SEO Gesichtspunkten wird es als Teilbereich innerhalb des Backlinkaufbaus bzw. dem Empfehlungsaufbau angesiedelt.


So jetzt aber mal Tacheles.


Deine Vorteile mit hartem Rankingfaktor, durch Social SEO im Überblick:

  • Die Steigerung deiner Link Juice (Verknüpfungsstärke) durch den Aufbau von qualitativen Backlinks

  • Die Steigerung deiner Authority (Bekanntschaft deiner Marke)

  • Starker Traffic-Lieferant

  • Die Steigerung deiner Brandtrust (Markenvertrauen)


Achja, ganz vergessen - nebenbei kannst du sogar noch dein Umsatz steigern. 🤑


Also, wie du siehst haben wir hier einige Faktoren die entscheidende Auswirkung auf deine Positionierung in den SERPs (deutsch: Suchergebnisseiten) haben.



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3. Wie kann ich mein Social SEO verbessern?


In erster Linie kann ich dir leider auch nur das sagen, was du bestimmt schon tausend mal gehört hast.


MERKE Setze auf Unique Content! Quantität war gestern, heute zählt Qualität. [Zwitscher es]

Hier noch ein paar weitere erprobte Herangehensweisen und Fakten für dich:


  1. Prüfe deinen Benutzernamen Nichts ist frustrierender als sich bei einem neuen sozialen Netzwerk unter seinem Marken/ Domain/ Brand Namen zu registrieren und zack stellt man fest der gewählte Username ist bereist vergeben. Deshalb immer erst den Benutzernamen auf Verfügbarkeit prüfen!

  2. Optimiere deine Social-Media-Profile Achte darauf das alle deine Accounts über die gleichen Inhalte verfügen, wie z. B. Logo, Link zur Website, Beschreibung, usw.

  3. Steigere deinen Wiedererkennungswert Setze auf eine Vanity URL bzw. Vanity Domain, da sie einfach professioneller und vertrauenswürdiger wirkt. www.facebook.com/MartinIstOnline wirkt einfacher ansprechender als www.facebook.com/martin8675948 oder?

  4. Schreibe längere und bessere Texte als deine Konkurrenz Einen Besucher zu generieren ist einfach, ihn zu halten schwierig, ihn zum wiederkehren zu animieren sehr sehr schwierig. Deshalb vermeide Thin Content (deutsch: dünner Inhalt) und fokussiere dich auf die Vermittlung von Mehrwert, also sei so ausführlich wie möglich. Deine Besucher und Google werden es dir danken, z. B. mit deiner Position in den Suchergebnissen.

  5. Verlinke deine Artikel intern Nutze relevante Keywords in deinem Text, um auf weitere interessante Artikel von dir weiterzuleiten.

  6. Nutze visuelle Inhalte Infografiken, Statistiken, Bilder und Videos unterstreichen deine Inhalte und machen sie für den Nutzer unterhaltsamer und informierender.

  7. Denk an die ALT-Attribute deiner Bilder Die kleinen Detektive, Robots, von Google können mit deiner Grafik nicht viel anfangen, deswegen benötigen sie Text.

  8. Halte deine Permalinks so kurz wie möglich www.martinist.online/post/social-signals ist einfacher für dich und deinen Leser zu merken als www.martinist.online/post/social-signals-der-schlüssel-für-mehr-sichtbarkeit/ datum/ usw.

  9. Optimiere deine Usability Gestalte deine Website/ Blog so benutzerfreundlich wie möglich, um deine Bounce Rate (deutsch: Absprungrate) so gering wie möglich zu halten.

  10. Mach dich „shareable“ Positioniere deine Share- und Follow-Buttons unübersehbar und großzügig auf deiner Website. Nutze hierfür am besten Tools wie AddThis (die Leiste am linken Bildschirmrand/ Desktop) für deine Website und Click to tweet für deine Texte.

  11. Setze auf UGC Ein Like ist gut, ein Kommentar ist besser! User-Generated-Content (deutsch: nutzergenerierte Inhalte) wird von Suchmaschinen erkannt und als äußerst positiv bewertet.

  12. Kommentiere selber Teile dein Wissen auf Blogs, um fremde Leser von deiner Expertise zu überzeugen. Mit dieser Blogliste kannst du dabei sogar Do Follow Links generieren. (Also vergiss nicht deinen Kommentar am Ende des Beitrages 😉)

  13. Setze auf Social Linkbuildung Verbreite deinen Content auf sozialen Plattformen, denn hier werden sie einem breiten Publikum offeriert und gleichzeitig steigt deine Sichtbarkeit innerhalb der Plattformen. Hier müssen deine Link Baits (deutsch: Link Köder) nur noch aufgegriffen und in externe Verweise (Backlinks) verwandelt werden.

  14. Nutze UTM - Parameter UTM - Parameter (Urchin-Tracking-Moduls) sind kleine Codeschnipsel, die am Ende deiner URL, durch den Google Campaign Builder, angebracht werden. Mit ihnen ist es dir nun möglich in Google Analytics nachzuvollziehen, wie häufig, von wo und über was dein Link angeklickt wurde.

  15. Aktualisiere deine Beiträge regelmäßig Verschaffe deinen Beiträgen regelmäßige Updates, um auf neue themenbezogene Suchanfragen zu reagieren.

  16. Sei langfristig aktiv Informiere deine Follower stets und ständig über aktuelle Änderungen und bleibe deinem Postingrhytmus treu. Poste lieber jeden oder jeden zweiten Tag nur einen Beitrag, anstatt 4 oder 5 Beiträge an einem Tag. Sonst stellst du in der zweiten oder dritten Woche fest, dass du keine Zeit, Lust oder keinen Content mehr hast. Denn auch hier gilt: Klasse statt Masse!

  17. Identifiziere relevante Keywords Analysiere Postings und Gespräche deiner Community und nutze diese Informationen.

  18. Gewinne an Relevanz Ausgehende Links von Facebook, etc. werden mit dem „NoFollow“ Attribut gekennzeichnet. Dennoch werden nicht alle so gewertet, denn auch Suchmaschinen haben es verstanden, dass man Websites mit hoher Relevanz/ Bedeutsamkeit, z. B. Wikipedia, nicht mit anderen gleichsetzen kann.

  19. Schaffe die Verifizierung deiner Social Media-Accounts Inhalte mit verifizierten Accounts werden von Google höher eingestuft.

  20. Generiere Follower Twitter-Profile mit einer Menge von Multiplikatoren signalisieren der Suchmaschine eine beliebte Marke.

  21. Gewinne „Gefällt mir“ Angaben Erfolgreiche Marken tendieren dazu eine Facebook-Fanpage mit vielen Likes/ Fans zu haben.

  22. Nutze LinkedIn Die meisten Marken verfügen über eine Business-Page, das weiß auch Google.

  23. Generiere „Implied Links“ Hierbei handelt es sich um eine Markenerwähnung (@MartinIstOnline) ohne direkte Verlinkung zu deiner Marke/ Website.

  24. Stetige Erfolgskontrolle Überprüfe regelmäßig deine getroffenen Marketingaktivitäten, wie Bekanntheit steigern (Follower, etc.), Image verbessern (Feedback, etc.) und Absatzsteigerung (Leads, etc).

  25. Spare dir unnötige Anglizismen „Wir müssen den nötigen Buzz erzeugen“ oder „Wir setzen auf virales Seeding“ oder „Wir crowdsourcen ausschließlich viral“ oder oder oder.


Ja, ich weiß - an der Umsetzung feile ich auch noch. Versprochen! 😀


ABER: Summa summarum - eigentlich alles kein Hexenwerk, oder?


Fazit:


Wie du siehst steckt eine Menge Potential in den sozialen Signalen, ob es nun um die Steigerung deiner Brand Awareness (deutsch: Markenbekanntheit) oder um die Qualität sowie die Viralität deines Contents oder oder oder geht.


Abschließend möchte ich dir noch einen wertvollen Rat mit auf den Weg durch den sozialen Dschungel geben:


Dein langfristiger Erfolg steht und fällt natürlich mit deinem persönlichen Auftreten, also sei


  • interessant,

  • aufgeschlossen,

  • authentisch und

  • relevant.


Wenn dir der Artikel gefallen hat bzw. du ihn für nützlich empfunden hast, vergiss nicht meine Social Signals zu steigern und hinterlasse mir einen Kommentar mit deinen Gedanken oder teile ihn mit deinen Freunden.


In diesem Sinne:


Bis demnächst, hoffentlich ✌️


Liebe Grüße aus Rostock und bleib gesund.

© 2020 Martin Günther

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