5 fatale Instagram-Fehler, die du schleunigst beheben solltest.
  • Martin Günther

5 fatale Instagram-Fehler, die du schleunigst beheben solltest.

Aktualisiert: vor 5 Tagen

Kennst du das?


Da schlägt man sich doch ernsthaft die halbe Nacht mit dem kommenden Instagram-Beitrag um die Ohren und dann, wenn es endlich soweit ist, seine wohlverdienten Lorbeeren, wie z. B. Likes, Shares, Saves, usw., einzufahren, passiert einfach nichts.


Naja sagen wir mal so - das Ergebnis entspricht nicht ganz der erwarteten Vorstellung. Im Detail sind es:


6 💚, 1 Kommentar, 0 Saves, 3 Profilaufrufe und kein Follow!


Wow, lag es jetzt an meinem Content, der Caption, den Hashtags, der Bio oder war es einfach nur die falsche Uhrzeit?


Ich glaube, wir sind uns beide darüber im Klaren, dass die Liste der Gründe für diese Problematik schier endlos sein kann.


Be strong!💪 Ob du es glaubst oder nicht, es ging/ geht uns allen mal so, egal ob blutiger Anfänger oder gestandener Profi.


Dennoch gibt es den ein oder anderen effektiven Tipp, den ich dir gerne mit auf deinen Weg durch den Insta-Dschungel geben möchte.


Außerdem wirst du erfahren,

  • warum mangelnde Stringenz dir das Wachstum verbauen kann,

  • was bei Anglizismen unbedingt beachtet werden muss, und

  • warum das richtige Content-Format von immenser Entscheidung sein kann.


Das wird easy peasy lemon squeezy - versprochen. 😉

Bereit?

Super, fangen wir an ...



1. Der enttäuschende Benutzername


Der erste Schritt deiner Instagram-Präsenz ist auch gleichzeitig der wichtigste - gerade, wenn du dich als Personal-/ Brand etablieren möchtest. Für den ersten Eindruck gibt es bekanntlich keine zweite Chance.


MERKE Marken schaffen Wert und sind Wert. (Brand Equity) [Zwitscher es]

Deshalb gilt:


  • Stabiler Wiedererkennungswert Dein Benutzername ist deine Personalbrand (deutsch: Personmarke), also versuche ganz im Unternehmergeiste deine Corporate Identity (deutsch: Erscheinungsbild) aufrechtzuerhalten.

  • Absolute Stringenz Nichts ist für deine Follower/ Fans frustrierender, gerade für die Neuen, wenn sie dich auf den anderen Plattform nicht unter dem gleichen Benutzernamen finden können.

Bedenke das Instagram nicht für jeden deiner Follower/ Fans der Kommunikationskanal Nr. 1 ist. Deshalb erschwere ihnen nicht die Suche nach dir auf anderen Kommunikationskanälen, denn am Ende bist du der Leidtragende.

Ich weiß, dass das bei der ein oder anderen Social-Media-Plattform schon mal zu Schwierigkeiten führen kann. Aber Suggest-Funktion (deutsch: Vorschlagfunktion) sei dank, wird er dich durchaus auch mit dem ein oder anderen Unterstrich/ Bindestrich finden können.


Lange Rede, kurzer Sinn.


Damit dir die Problematik mit der Namensverfügbarkeit bei deinem nächsten Online-Projekt erspart bleibt bzw. du dir Gewissheit für deine geplanten Social-Media-Auftritte holen kannst, möchte ich dir zwei wirkliche wertvolle Tools mit an die Hand geben:




TIPP Sichere dir so schnell wie möglich ähnliche Benutzernamen, um einer Profil-Kopie vorzubeugen. Glaube mir, es kann jeden treffen. [Zwitscher es]


2. Die nichtsaussagende Bio(grafie)


Kennst du das?


Nichtsahnend sitzt du vor deinem Handy und checkst wie jeden Tag deinen Insta(gram)-Feed und -BÄMM- ploppt auf einmal ein wirklich erstklassiger Beitrag in deinem Newsfeed auf, Hashtag-Abo sei dank.


Und du denkst dir einfach nur:


„Wow, klasse Beitrag, da muss ich doch direkt mal gucken, was dieser IG-Account sonst noch so zu bieten hat.“


Gesagt getan: an der Insta-BIO angekommen, erfolgt dann meist das ernüchternde Resümee.


Hübscher Feed, aber das war es dann auch.


Achja, was bitte schön ist ein Digitaler Nomade?


Tadaaaa und da haben wir das Problem, aber dazu später mehr.


Gut, Butter bei die Fische.



2.1 Der heldenhafte Name

Ein guter Name sollte neben deinem Vor- und Nachnamen bzw. deinen Initialen auch noch dein Keyword (deutsch: Schlüsselwort), also z. B. deine Berufsbezeichnung, wie in meinem Fall „Digital Strategist“ beinhalten, denn die Nutzer suchen in erster Linie nicht nach Namen, sondern nach Hilfe/ Informationen/ Dienstleistungen.


2.2 Die brillante Beschreibung

Was nützt das beste Keyword, wenn der normale Instagram-User, also die Person, die lediglich über deinen Content stolpert, überhaupt nix damit anfangen kann, Stichwort Anglizismen. Also nutze die dir gegebenen 150 Zeichen - ja mehr hast du nicht - so sinnvoll wie möglich.


Hier mal ein paar erprobte Tipps aus der Praxis:


  • In erster Linie solltest du darauf achten, deine Dienstleistung kurz und knackig zu beschreiben.

  • Danach solltest du dem Nutzer vermitteln, was er zusätzlich erwarten kann - was springt für ihn dabei heraus?

  • Last but not least solltest du die ganze Sache mit einer klaren Handlungsaufforderung, einem sogenannten CTA (Call to Action), abrunden. Denn wie du weißt, wollen wir sie letztendlich HIER, also auf der Website, haben und nicht drüben bei Instagram.


Natürlich kannst du auch eine Kombination aller o. g. Punkte versuchen - siehe meine Bio. Wie gesagt, deiner Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.


Denn wie immer gibt es auch hier eine Vielzahl von Möglichkeiten, eine aussagekräftige Instagram-Biografie zu kreieren. Ob durch einzelne Keywords oder gar ganze Sätze, egal wie, Hauptsache dem Lesenden wird alles nötige (auf einem Blick) vermittelt und deshalb gilt auch hier das altbewährte Erfolgsrezept:


Testen, testen und testen.


MERKE Du hast lediglich 3 Sekunden, um den Nutzer mit deiner Beschreibung in deinen virtuellen Bann zu ziehen. [Zwitscher es]


2.3 Der phänomenale Link

Eigentlich ganz einfach oder?


Link rein und ende. Nein, ganz so einfach ist die ganze Geschichte dann doch leider nicht - außer natürlich du möchtest unnötig Traffic und Zeit verschwenden.


Wieso?


Einigen Old-School-Bloggern/ Instagrammern dürfte die Misere mit der Instagram 1-Link-Politik, z. B. in Bezug auf Blogposts, etc. bestimmt noch bekannt sein:


„So, neuer Blogpost ist fertig, d.h. also wieder mal den Link in der Insta-Bio ändern.“ 😪 Dir ist sicher bewusst, dass diese Problematik heutzutage durch Anbieter wie Taplink, Tailwinds Smartbio, Linktree usw. oder auch durch selbst gebastelte Linkbaum-Alternativen, siehe hier, umgangen werden kann.


Jetzt stellt sich eigentlich bloß eine Frage: Wähle ich Option A oder B?


Eine Frage, auf die du im deutschen Raum eine einstimmige Antwort findest: siehe hier, hier oder hier. Ich verrate dir auch direkt vorab, dass der Trend in Richtung eigene Lösung geht, da ein Linkbaum


  • ein zusätzlicher Schritt zwischen User und Linkziel ist,

  • du sonst unnötig Traffic an die Anbieter der Linkbäume verschwendest,

  • geringere Klickzahlen zu erwarten sind, da es durch das Sammelsurium von Links zur Problematik der Choice Paralysis (deutsch: Entscheidungslähmung) kommen kann,

  • es in den seltensten Fällen zur Corporate Identity passt, und

  • natürlich, wie sollte es auch anders sein, gibt es auch hier Datenschutzproblematiken bzgl. der DS-GVO, aufgrund von Anbietern im Ausland.


Andere wiederum, sehen die Linkbaum-Anbieter als die bessere Alternative, da sie


  • sich erfolgreich auf dem Markt etabliert haben,

  • bei dem Nutzer einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht haben und

  • dadurch ein Ort des Vertrauens geschaffen wurde.


EMPFEHLUNG So toll die Linkbaum-Anbieter auch sein mögen, dennoch sind sie bis dato nicht DS-GVO Konform und deshalb muss ich dir leider von der Nutzung abraten. [Zwitscher es]


3. Der ungeliebte Feed


Wenn vielleicht auch nicht häufig, stolpert man dennoch hin und wieder über den ein oder anderen Instagram-Feed, wo der Aspekt „Bildsprache“ noch nicht ganz so verinnerlicht worden ist.


Versteh mich nicht falsch, für rein private Zwecke ist das alles völlig legitim, aber aus gewerblicher Sicht, ein riesen Fauxpas.


Der ein oder andere mag sich jetzt denken: „Geht dieses sinnlose Feed-Gelaber schon wieder los? Letztendlich entscheidet doch eh die Qualität des Contents (deutsch: Inhalt) über Sieg und Niederlage.“


Ganz klar, Content bleibt King, aber dennoch kann ein stimmiger Feed den hochwertigen Content doch unterstreichen oder?


Stell dir einfach mal vor, du hast es endlich geschafft durch deinen mühsam erarbeiteten Content Nutzer so zu faszinieren, dass sie sich umgehend auf den Weg zu deinem Instagram-Profil begeben und dann scheitert das „Fan werden“ letztendlich an einem „ungeliebten Feed“, muss doch nicht sein.




Lange Rede kurzer Sinn.


Hier mal 5 effektive Tipps und Tricks für deinen Instagram-Feed:


  1. Schaffe eine klare Stimmung

  2. Gliedere deinen Instagram-Account in Themen

  3. Bearbeite Fotos (immer) mit dem gleichen Filter

  4. Betrachte deinen Feed als Ganzes

  5. Qualität vor Quantität


MERKE Der Feed ist das Schaufenster deines Ladens. Er entscheidet, ob Nutzer den Laden betreten oder lieber wieder gehen wollen. [Zwitscher es]


4. Das todlangweilige Video, Bild oder Carousel


Bereit für die Königsdisziplin?


Wie dir sicher bewusst ist, läuft ohne visuellen Content, wie z. B. Bilder, Videos, Carousels usw., heute einfach gar nix mehr. Egal ob nun Beziehungsnetzwerk oder Media-Sharing-Plattform, der feine aber kleine Unterschied besteht lediglich darin, dass du bei letzteren nicht mal eine Wahl hast, sprich du bist gezwungen ein Bild oder Video bei Instagram hochzuladen, bevor du deinen Beitrag überhaupt veröffentlichen kannst.


Was sagt uns das?


Richtig - genau an diesem Punkt wird über Sieg und Niederlage entschieden, also sei dir stets bewusst, wenn dieser Part nicht performt, war alles andere vertane Liebesmüh.

Aber dazu werden wir es nicht kommen lassen! 🙃



(Format: 1350 x 1080 px)



4.1 Das richtige Format


Um das richtige Format zu finden, müsste man erstmal wissen, welche Formate es überhaupt gibt oder?


Bilder, Carousels und Videos:

  • 1080 x 1080 px für Square

  • 1350 x 1080 px fürs Portrait (Feed Safe-Zone 1080*1080)

  • 1080 x 608 px für Landscape (Feed Safe-Zone 608*608)

Stories:

  • 1080 x 1920 px (Safe-Zone 1080 x 1420)

IG TV:

  • 1080 x 1920 px (vertikale Ansicht)

  • 1920 x 1080 px (horizontale Ansicht)

IG TV Covers:

  • 420 x 654 px


Ich persönlich nutze das kleinere Bildformat (1080 x 1080 px) heutzutage gar nicht mehr. Ich habe es damals für Zitate genutzt, da ich kein Fan davon bin 2- oder 3-Zeiler unnötig aufzubauschen, aber das ist natürlich jedem selbst überlassen.



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4.2 Der optimale Content


Was ist schon optimal!?


Ich würde sagen optimaler Content ist der Content, der die Zielgruppe begeistert, oder?


„Denn der Köder muss bekanntlich dem Fisch schmecken und nicht dem Angler.“ [Zwitscher es]

Deshalb halte dich an die 80/20 Regel, dass heißt 80% kostenloser Mehrwert für deine Community und 20% Eigenwerbung oder wie es Gary Vaynerchuck sagen würde:


„Jab, Jab, Jab, Right Hook.“


Heißt im Klartext: auf jeden werblichen Post sollten 3-4 Posts mit Mehrwert, Unterhaltung, usw. kommen, denn deine Community wird dir nicht lange treu bleiben, wenn du sie nur mit Werbung überfrachtest.


Hier mal ein paar Content-Ideen um deine Instagram-Community, neben werblichen Posts, bei Laune zu halten:


  • Inspirationen

  • Zitate

  • Flatlay

  • Behind the scenes

  • Call to Action

  • Wochentag

  • Der Tag XY

  • Think social, be social

  • User-Generated-Content.


NICE2KNOW Videos haben 19,4% mehr Interaktion als Carousels und 49% mehr als Bilder. [zum Beitrag]


5. Die monotone Botschaft

Content is King - Storytelling is Queen.


Ganz genau so ist es und so wird es auch immer bleiben, denn der beste Content bekommt immer ein Faden Beigeschmack wenn die Caption zum 🤢 ist.


Sei dir stets bewusst, dass auch dieser Aspekt für deine Community ein K.O Kriterium ist.


Denn bekanntlich liefert der Content die Fakten und deine Caption (deutsch: Bildunterschrift) die (emotionale) Geschichte.


Also nutze die dir gegebenen 2200 Zeichen und kreiere eine Message, die die Leute vom Hocker haut.


Long story short.



Hier mal ein gutes Beispiel! 🤭



Eine gute Caption sollte folgende Punkte erfüllen/ beinhalten:


  • Schreibe eine klickstarke Überschrift

  • Löse die Probleme deiner Zielgruppe

  • Schreibe, als ob du mit deinem/er besten Freund/in reden würdest

  • Rede niemals in der dritten Person von dir

  • Achte auf deine Rechtschreibung

  • Sei emotional, das macht dich nahbar und vor allen Dingen menschlich

  • Schaffe klare Strukturen durch Absätze und Bulletpoints

  • Lockere den Kontext mit Emojis und Icons auf 😉

  • Nutze verschiedene Schriftarten, um Überschriften und Keywords klar zu kennzeichnen

  • Denke an den CTA (deutsch: Handlungsaufforderung)

  • Nutze die Hashtags deiner Nische


TIPP Mit den unsichtbaren Zeichen in dieser Klammer [⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀] oder mit Apps wie Instaspacer (Play Store/App Store) kannst du ganz einfach ein wenig Struktur in deine Instagram-Beiträge bringen. Also Copy und Paste und los geht's.

Fazit:


Wie du siehst, kommt hier doch einiges zusammen, um den Instagram-Account in Schuss zu halten. Wie sollte es auch anders sein, sonst könnte es ja jeder.


Summa Summarum ist natürlich das Zusammenspiel vieler Aspekte entscheidend, um nachhaltig und gesund zu wachsen.


Sicherlich werden dir der ein oder andere Aspekt schon lange vertraut gewesen sein, dennoch hoffe ich mal, dass ich dir noch den ein oder anderen Tipp mit auf den Weg geben konnte.


Achja eins noch, natürlich bedarf auch die beste Instagram-Strategie einer ordentlichen Portion Geduld. Also nicht direkt verzweifeln, wenn das Ganze am Anfang nicht genug Fahrt aufnimmt.


Abschließend bleibt nur noch zu sagen: Wenn dir der Artikel gefallen hat, bzw. du ihn für nützlich empfunden hast, hinterlasse mir doch einen Kommentar mit deinen Gedanken oder teile ihn mit deinen Freunden.

In diesem Sinne:

Bis demnächst, hoffentlich ✌️

Liebe Grüße aus Rostock und bleib gesund!

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